Bergheim nimmt Stellung zur Kreisumlage 2027/2028

Der Stadtrat Bergheim berät am 7. September über ein Strategie- und Positionspapier zur Kreisumlage des Rhein-Erft-Kreises für die Jahre 2027 und 2028. Das Papier entsteht im Rahmen eines Benehmenverfahrens nach der Kreisordnung Nordrhein-Westfalen.

Die Kreisumlage ist eine Umlage, die kreisangehörige Städte und Gemeinden an ihren Kreis zahlen müssen. Sie finanziert Aufgaben, die der Kreis für die gesamte Region erfüllt. Vor der Festsetzung dieser Umlage haben die Städte und Gemeinden das Recht, ihre Stellungnahme abzugeben.

Mit dem Strategie- und Positionspapier nimmt Bergheim zu den geplanten Umlageanforderungen des Kreises Stellung. Das Papier soll die Interessen und Perspektive der Stadt verdeutlichen und in das Entscheidungsverfahren des Kreises einfließen.

Die Kreisumlage wirkt sich direkt auf die Finanzplanung einer Stadt aus, da sie Teil der Ausgaben ist, die durch kommunale Einnahmen gedeckt werden müssen. Mit der Entscheidung über das Positionspapier positioniert sich der Stadtrat zu den Anforderungen, die der Kreis an Bergheim stellt.

Maike Hiller, Politikredaktion NRW