Im Bereich Apolda sind Betrüger mit einer perfiden neuen Masche unterwegs: Sie geben sich als Ärzte aus und behaupten am Telefon, Angehörige der Angerufenen seien schwer erkrankt und bräuchten dringend teure Medikamente oder spezielle Behandlungen. Am Mittwoch kam es zu mehreren solcher Schockanrufe.
Eine 84-jährige Frau erhielt einen Anruf, in dem ihr gesagt wurde, ihre Tochter habe Krebs im Endstadium. Für eine dringend benötigte Behandlung seien 160.000 Schweizer Franken erforderlich. Glücklicherweise beendete die Seniorin das Gespräch, bevor es zu einer Geldübergabe kam.
In einem zweiten Fall gab sich eine unbekannte Anruferin als Mitarbeiterin des Robert-Koch-Krankenhauses in Apolda aus. Sie behauptete, die Tochter der Seniorin liege mit Magenkrebs im Endstadium im Krankenhaus und benötige dringend Medikamente aus der Schweiz. Die Frau sollte 100.000 Euro überweisen. Auch dieses Gespräch endete, ohne dass ein Schaden entstand.
Beim dritten Fall waren die Täter jedoch erfolgreich. Eine unbekannte Frau gab sich wieder als Ärztin des Robert-Koch-Krankenhauses aus und behauptete, die Tochter der Seniorin sei an Krebs erkrankt und benötige dringend teure Medikamente. Die Geschädigte wurde dazu bewogen, rund 40.000 Euro Bargeld bereitzuhalten. Wenig später erschien ein unbekannter Mann an ihrer Wohnanschrift, holte das Geld ab und verschwand. Der Mann wurde als etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, schlank und von europäischem Aussehen beschrieben. Er hatte ein ungepflegtes Erscheinungsbild.
Die Polizei warnt eindringlich: Weder Polizei noch Krankenhäuser oder Ärzte fordern jemals am Telefon die Übergabe hoher Bargeldbeträge oder die Überweisung großer Geldsummen. Wer solch einen Anruf erhält, sollte sofort auflegen und niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen übergeben.
Zeugen können sich bei der Polizeiinspektion Apolda unter 03644 541225 oder per E-Mail an dgl.pi.apolda@polizei.thueringen.de melden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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