Betrüger erbeuten Geld mit erfundenem Unfall

(Symbolbild)

In Geilenkirchen ist eine Seniorin Opfer eines Betrugsmasters geworden. Am Mittwoch, 21. Oktober, gegen 13 Uhr erhielt die Frau einen Anruf von einem Unbekannten, der ihr erzählte, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mensch gestorben sei. Um die angebliche Entlassung aus dem Gefängnis zu ermöglichen, sollte sie eine Kaution zahlen.

Etwa eine halbe Stunde später erschien ein Mann an ihrer Wohnanschrift und holte einen fünfstelligen Geldbetrag ab. Nach Angaben der Polizei war der Mann etwa 30 bis 35 Jahre alt, hatte kurze blonde Haare und sprach akzentfreies Deutsch. Er trug einen beige/braunen Jogginganzug.

Der Abholer war nicht allein. Ein zweiter Mann begleitete ihn — gleichalt, ebenfalls mit kurzen blonden Haaren. Dieser trug eine dunkle Arbeitshose.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Die Polizei sucht jetzt nach beiden Männern. Wer Angaben zu ihrer Identität machen kann oder zur fraglichen Zeit im Bereich der Graf-Goltstein-Straße und An St. Johann verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden. Zuständig ist das Kriminalkommissariat 4 der Polizei Heinsberg, Telefon 02452 920 0. Hinweise können auch über die Internetseite der Polizei Heinsberg eingereicht werden.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Heinsberg kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 621 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Aachen aus: 1.100 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 946.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen