Ein 35-jähriger Steinfurter ist von Unbekannten um einen niedrigen vierstelligen Euro-Betrag betrogen worden. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmethode, die über Social Media verbreitet wird.
Der Mann war durch ein Video auf einem Social-Media-Kanal auf eine angebliche Methode zum Geldverdienen aufmerksam geworden. Über die Kommentarfunktion nahm er per WhatsApp Kontakt zu einem Unbekannten auf. Dieser suggerierte dem Steinfurter, dass er Geldsummen investieren könne und kurz darauf höhere Beträge zurückgezahlt bekäme. Angeblich würden mit dem gezahlten Geld Produkte gekauft und diese später mit Gewinn verkauft — dieser Gewinn würde dann ausgeschüttet.
Zunächst überwies der 35-Jährige eine niedrige zweistellige Summe und erhielt kurz darauf einen etwas höheren Betrag zurück. Das schuf Vertrauen. Anschließend nahm er Kontakt zu anderen Personen über WhatsApp auf und investierte insgesamt einen niedrigen vierstelligen Euro-Betrag. Als eine der Personen kurz darauf nicht mehr auf seine Nachrichten reagierte, bemerkte er den Betrug.
So erkennen Sie unseriöse Online-Investments
Die Polizei rät, Werbeanzeigen für Online-Investitionen sehr kritisch zu hinterfragen. Geben Sie nie sensible Daten preis und überweisen Sie niemals Geld auf unbekannte Konten oder geben Sie unbekannten Personen Zugriff auf Ihren PC. Bei Online-Anlagemöglichkeiten werden oftmals hohe Gewinnversprechen gegeben — dabei handelt es sich fast ausschließlich um Betrug. In den meisten Fällen fordern die Betrüger zunächst kleine Beträge ein, danach geht es schnell um höhere Summen. Informieren Sie sich deshalb vorab bei vertrauten Personen, bei Mitarbeitern Ihrer Hausbank oder bei der Verbraucherzentrale.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 4.121 Betrugsfällen im Landkreis Steinfurt konnte die Polizei 2025 2.208 aufklären, das sind 53,6 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 59,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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