Eine Bielefelderin ist Opfer von Betrügern geworden, die ihr vorgegaukelt haben, ihr Computer sei gehackt worden. Am Montag, 13. Juli 2026, gegen 16:30 Uhr öffnete sich bei der Frau beim Versuch, eine Webseite zu besuchen, plötzlich ein Fenster mit dieser Warnung. Kurz darauf erhielt sie einen Anruf von jemandem, der sich als Support-Mitarbeiter ausgab.
Der Anrufer erklärte der Bielefelderin, sie müsse zur Behebung des vermeintlichen Hackerangriffs spezielle Geschenkguthaben-Karten kaufen und die Codes auf den Karten an ihn durchgeben. Die Frau folgte den Anweisungen – ein folgenschwerer Fehler, wie sich später herausstellen sollte.
Am nächsten Morgen meldeten sich die Betrüger erneut bei der Bielefelderin. Sie war verwirrt und verunsichert von den neuerlichen Kontaktversuchen. In ihrer Not wandte sie sich an einen Bekannten um Hilfe – und dieser erkannte sofort, dass sie Opfer eines Betrugschemas geworden war.
Die Polizei warnt nachdrücklich vor dieser Masche: Einmal übermittelte Gutscheincodes funktionieren wie Bargeld und sind unwiderruflich verloren. Betrüger erbeuten damit Tausende Euro, ohne dass die Codes noch zurückgeholt werden können.