In Schmölln ist ein 69-Jähriger Opfer eines raffinierten Betruges geworden. Am Montag erhielt der Mann eine E-Mail, in der vermeintlich verdächtige Buchungen auf einem Firmenkonto gemeldet wurden.
Nachdem er die in der E-Mail angegebene Telefonnummer anrief, bekam er einen Rückruf. Auf dem Display seines Telefons erschien die Rufnummer seines Geldinstituts — doch die war gefälscht. Am Telefon behaupteten die Betrüger, das Überweisungslimit müsse geändert werden, um unberechtigte Abbuchungen abzuwehren. Der 69-Jährige vertraute ihnen und erzeugte daraufhin zwei Push-TANs, also Bestätigungscodes für Bankgeschäfte. Kurz darauf wurde ein mittlerer fünfstelliger Betrag von seinem Konto abgebucht.
Die Polizei ermittelt jetzt wegen Betruges. Sie warnt ausdrücklich: Auch Bankrufnummern, die auf dem Telefondisplay angezeigt werden, können gefälscht sein. Bankgeschäfte sollten nie auf Anforderung von Unbekannten freigegeben werden. Wer unsicher ist, sollte das Gespräch beenden und die Bank unter einer selbst recherchierten, bekannten Nummer kontaktieren.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 629 Betrugsfällen im Landkreis Altenburger Land konnte die Polizei 2025 218 aufklären, das sind 34,7 Prozent. Damit steht unser Kreis schlechter als das Land, wo 55,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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