Mit einer perfiden Masche haben Unbekannte eine 66-jährige Dresdnerin um Gold und Silber im Wert von etwa 55.000 Euro gebracht. Am Dienstag rief ein Mann die Seniorin an und gab sich als Polizist aus. Er behauptete, dass deren Freundin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Haft müsse. Das könne nur mit einer Kaution in Höhe von 50.000 Euro abgewendet werden.
Die Frau glaubte die Geschichte und übergab einem Boten fast ein halbes Kilogramm Gold und zweieinhalb Kilogramm Silber. Erst später bemerkte die 66-Jährige, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war. Sie verständigte daraufhin die Polizei.
Die Polizeidirektion Dresden warnt eindringlich vor dieser Betrugsmethode. Echte Polizisten fordern niemals Geld oder Wertsachen am Telefon ein – auch nicht in vermeintlich ernsten Fällen wie Unfällen oder Verhaftungen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte auflegen und die Polizei unter dem Notruf kontaktieren.
Betrugsfälle in Sachsen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 30.126 Betrugsfälle, das sind 745 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Sachsen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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