Betrüger ergaunern Wertgegenstände durch Schockanruf in Bad Dürrheim

(Symbolbild)

Mit der Masche des „Schockanrufs“ haben Betrüger in Bad Dürrheim eine Seniorin um Wertgegenstände gebracht. Am Donnerstagvormittag riefen ein angeblicher Polizist und ein angeblicher Arzt bei der Frau an und erzählten ihr, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Um die Tochter vor einer Haftstrafe zu bewahren, könne sie durch die Zahlung einer Kaution helfen.

Die verunsicherte Frau glaubte die Geschichte. Sie übergab Wertgegenstände an einen unbekannten Abholer, der diese abholte. Kurz darauf merkte die Seniorin, dass sie betrogen worden war.

Die Polizei sucht den Abholer. Der Mann war etwa 180 Zentimeter groß, hatte dunkle mittellange Haare und trug dunkle Kleidung. Gesehen wurde er um die Mittagszeit im Bereich der Kapf- und Sonnenstraße.

Zeugen, denen der Mann aufgefallen ist, werden gebeten, die Polizei unter der Telefonnummer 0741 / 4770 zu kontaktieren.

So schützen Sie sich vor Schockanrufen

Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten: Legen Sie sofort auf. Kontaktieren Sie danach über eine bekannte Telefonnummer selbst Ihren Sohn, Ihre Tochter, Ihren Enkel oder Ihre Nichte, um zu klären, ob alles in Ordnung ist.

Falls Sie diese Personen nicht sofort erreichen, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Holen Sie sich Rat bei Bekannten oder rufen Sie selbst die Polizei unter 110 an.

Sollten Sie bereits Geld von einer Bank abheben wollen: Nehmen Sie die Hinweise der Bankmitarbeiter ernst. Sie warnen oft, wenn etwas nach Betrug aussieht — auch wenn Sie in Sorge um Ihre Liebsten sind.

Wichtig: Sprechen Sie mit älteren Menschen in Ihrem Umfeld über diese Betrugsmasche, damit auch sie sich schützen können.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 706 Betrugsfällen im Schwarzwald-Baar-Kreis konnte die Polizei 2025 536 aufklären, das sind 75,9 Prozent. Damit steht unser Kreis besser als das Land, wo 66,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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