Eine Steinfurterin ist Opfer von Anlagebetrügern geworden, die ihr einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag abgenommen haben. Die Polizei warnt nun vor dieser perfiden Betrugsmethode.
Alles begann vor einigen Monaten mit einem Telefonanruf. Ein unbekannter Mann gab sich als Aktienhändler aus und versprach der Frau hohe Gewinne an der Börse. Die Steinfurterin war zunächst skeptisch – doch der Anrufer ließ nicht locker. Er meldete sich immer wieder, setzte die Frau geschickt unter Druck und überzeugte sie schließlich davon, Anlagekonten einzurichten und zunächst kleine Beträge zu überweisen.
Damit war der Anfang gemacht. Nach und nach überwies die Geschädigte immer größere Summen auf die angegeblichen Konten. Noch verhängnisvoller: Sie gewährte dem überzeugenden Betrüger sogar Zugriff auf ihren Computer – ein häufiger Trick bei Anlagebetrügern, um die Kontrolle über das Opfer zu verstärken und weitere Zahlungen zu ermöglichen.
Erst später wurde der Frau klar, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war. Sie stellte die Zahlungen sofort ein, brach den Kontakt ab und erstattete Anzeige bei der Polizei Steinfurt.
Die Behörde warnt die Öffentlichkeit vor dieser Masche: Seien Sie äußerst skeptisch bei verlockenden Angeboten im Zusammenhang mit Kauf- oder Finanzgeschäften, denen Sie im Internet oder in sozialen Medien begegnen. Hinter glänzenden Gewinnversprechen verbergen sich die Machenschaften von Cyberkriminellen. Diese Täter locken ihre Opfer auf gefälschte Anlageplattformen oder betrügerische Anlage-Apps – alles sieht täuschend echt und seriös aus, doch es ist reiner Betrug.
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