In Schmalkalden und Meiningen haben Betrüger zwischen dem 16. und 18. Oktober massenhaft ältere Menschen angerufen und ihnen vorgegeben, dass Angehörige in einer Notlage seien. Die Täter wollten ihre Opfer so zur Zahlung hoher Geldbeträge bewegen.
In einem Fall hatte die Masche Erfolg: Ein älterer Mensch übergab Schmuck und Wertgegenstände im Wert von etwa 30.000 Euro an einen unbekannten männlichen Abholer. Bei den übrigen Anrufen kamen die Betrüger nicht zum Ziel — es entstand kein finanzieller Schaden.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Tipps: Hängen Sie sofort auf, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, und lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln oder unter Druck setzen. Geben Sie am Telefon niemals Details zu Ihren persönlichen oder finanziellen Verhältnissen preis. Rufen Sie Ihre Angehörigen stattdessen unter der Ihnen bekannten Nummer an, um zu klären, ob wirklich eine Notlage vorliegt. Denken Sie daran: Die Polizei wird Sie niemals telefonisch um Bargeld oder Wertsachen bitten. Übergeben Sie Geld oder Wertgegenstände nur an Personen, die Sie kennen. Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung oder Ihr Haus.
Die Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen ermittelt zu den Vorfällen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0361/5743-86100 oder per E-Mail an sf.pi.meiningen@polizei.thueringen.de entgegen.
Wie die Nachbarkreise dastehen
Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 781 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Suhl aus: 1.315 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 890.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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