Im Bereich der Landespolizeiinspektion Suhl sind am Dienstag mehrere Betrüger mit gezielten Anrufen aktiv geworden. Sie hatten es überwiegend auf das Ersparte von Seniorinnen und Senioren abgesehen.
Die Betrüger nutzten zwei verschiedene Maschen: Bei der ersten gaben sie vor, ein naher Angehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und könne nur durch die Zahlung einer Kaution freigelassen werden. Bei der zweiten Variante behaupteten sie, bei einem nahestehenden Menschen sei eine schwere Krankheit festgestellt worden, die nur durch ein sehr teures Medikament geheilt werden könne. In beiden Fällen forderten die Anrufer die Geschädigten auf, Geld und Wertgegenstände zu übergeben.
Glücklicherweise durchschauten alle Angerufenen die Betrugsversuche. Einige kontaktierten vorher ihre Verwandten und legten dann auf; andere erkannten die Masche sofort und beendeten das Gespräch.
Die Polizei gibt folgende Ratschläge: Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von unbekannten Personen und legen Sie auf. Geben Sie niemals Informationen zu Ihren Vermögenswerten am Telefon preis. Kontaktieren Sie Ihre Angehörigen persönlich oder rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter 110 an.
Die Entwicklung in Suhl
2024 zählte die Polizei in Suhl 443 Betrugsfälle, 2025 waren es 456 — 2,9 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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