Die Polizei Bielefeld warnt vor einer neuen Betrugswelle: Kriminelle rufen Bürger an, geben sich als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus und versuchen, sie dazu zu bringen, Wertsachen aus Schließfächern abzuheben und an vermeintliche Beamte zu übergeben.
Ein 78-jähriger Bielefelder wurde am Montag, 10. August, gegen 14 Uhr Ziel dieser Masche. Ein Anrufer stellte sich als Bankmitarbeiter vor und behauptete, wegen der Schließfächer der Familie anzurufen. Da der Bielefelder gar keine Schließfächer besitzt, beendete er das Gespräch sofort.
Kurz darauf kam ein zweiter Anruf – diesmal von jemandem, der vorgab, Polizist zu sein. Der 78-Jährige legte auf und rief daraufhin selbst die Polizei an. Damit kam der Betrug rechtzeitig ans Licht und die Familie blieb ungeschädigt.
Nach allem, was die Ermittler wissen, funktioniert die Betrugsmasche nach einem ausgefeilten Drehbuch: Die Kriminellen behaupten ihren Opfern, deren Schließfächer seien unsicher, darin befänden sich Falschgeld, oder ein Bankangestellter sei in illegale Geschäfte verwickelt. Danach versuchen sie, ihre Opfer zu überreden, die Wertsachen abzuholen und an einen vermeintlichen Polizisten zu übergeben.
Die Polizei Bielefeld gibt folgende Ratschläge: Beenden Sie solche Anrufe sofort. Falls Sie unsicher sind, rufen Sie einen Mitarbeiter Ihrer Bank über eine Ihnen bekannte Rufnummer an oder wählen Sie selbst den Polizeinotruf. Vertrauen Sie nicht auf die Nummern, die Anrufer Ihnen nennen – diese können manipuliert sein.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
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