Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – 65-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag

(Symbolbild)

Ein 65-jähriger Mann aus Erkelenz ist Opfer von Betrügern geworden, die sich als Mitarbeiter seiner Bank ausgegeben haben. Am Montagabend, 6. Juli, gegen 18 Uhr erhielt er einen Anruf eines Mannes, der vorgab, für ein hiesiges Kreditinstitut zu arbeiten.

Der Anrufer berichtete dem Erkelenzer von zwei angeblich verdächtigen Transaktionen auf seinem Konto. Um das Problem zu untersuchen, bat er den 65-Jährigen, ihm Fernzugriff auf sein Onlinekonto zu gewähren – und der Mann kam der Bitte nach.

Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass das Konto tatsächlich belastet worden war: Zwei Abbuchungen in einem fünfstelligen Betrag waren eingegangen. Der Geschädigte erstattete daraufhin Anzeige bei der Kreispolizeibehörde Heinsberg.

Der Fall zeigt ein häufiges Betrugsschema: Kriminelle geben sich telefonisch als Mitarbeiter von Banken aus und nutzen Druck und Vertrauenerweckung, um Opfer zur Preisgabe von Zugangsdaten oder Fernzugriff zu bewegen. Banken und Polizei warnen regelmäßig davor, solchen Anrufen zu trauen und sensible Daten weiterzugeben.

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