Ein 65-jähriger Mann aus Hamm ist am Dienstag, 4. August, Opfer eines ausgefeilten Betrugs geworden. Die Täter erbeuteten einen vierstelligen Geldbetrag durch eine Kombination aus gefälschter E-Mail und telefonischem Betrug.
Zunächst erhielt der Senior eine E-Mail, die vermeintlich von seiner Bank stammte. Darin wurde er aufgefordert, die Zugangsdaten seines Online-Bankings preiszugeben. Der Mann kam dieser Aufforderung nach – ein fataler Fehler, wie sich später herausstellen sollte.
Am Nachmittag folgte der nächste Schritt der Betrüger: Ein angeblicher Mitarbeiter seiner Bank rief den 65-Jährigen an. Der Unbekannte behauptete, das Bankkonto sei Opfer eines Hackerangriffs geworden. Um sein Geld zu schützen, müsse er nun dringend Geld auf ein anderes Konto umbuchen. Der Mann vertraute der Darstellung und bestätigte zwei Überweisungen in Höhe eines vierstelligen Betrags auf ein fremdes Konto.
Erst als der 65-Jährige misstrauisch wurde und das Telefonat beendete, kam ihm der Verdacht. Er sprach mit seiner Tochter, die unverzüglich die Polizei kontaktierte. Der Senior erstattete daraufhin Anzeige.
Die Polizei Hamm warnt vor dieser Masche: Betrüger seien äußerst kreativ bei ihren Lügengeschichten. Misstrauen sollte sofort entstehen, wenn Anrufer Geld fordern oder sensible persönliche Daten erfragen.
Die Behörde empfiehlt folgende Vorsichtsmaßnahmen: Legen Sie auf, wenn Sie sich unsicher sind. Überprüfen Sie verdächtige Angaben auf eigene Weise – etwa durch einen direkten Anruf bei Ihrer Bank oder der Polizei unter 110. Falls Sie bereits Opfer eines Betrugs sind, erstatten Sie sofort Anzeige. Sprechen Sie auch mit Familie und Bekannten über solche Tricks, um sie für künftige Versuche zu sensibilisieren.
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