Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus und erbeuten über 6.500 Euro

(Symbolbild)

Am Freitagnachmittag gegen 15:00 Uhr ist eine 60-jährige Frau Opfer von Betrügern geworden, die sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgegeben haben. Der Anrufer teilte ihr mit, dass auf ihrem Konto verdächtige Bewegungen festgestellt worden seien. Um die vermeintlich unberechtigten Transaktionen rückgängig zu machen, sollte die Frau eine Transaktion in ihrer Banking-App bestätigen.

In dem Glauben, damit die Rückerstattung der verdächtigen Buchungen zu veranlassen, kam die Geschädigte der Aufforderung nach. Tatsächlich gab sie damit eine Überweisung in Höhe von mehr als 6.500 Euro auf das Konto eines unbekannten Empfängers frei.

Der Vermögensschaden hätte nach bisherigen Erkenntnissen noch deutlich höher ausfallen können. Die Geschädigte wurde im weiteren Verlauf des Telefonats jedoch misstrauisch und bestätigte keine weiteren vorgelegten Transaktionen. Stattdessen begab sie sich umgehend zur Polizei in Weimar und erstattete Anzeige.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die Täter zuvor auf bislang ungeklärte Art und Weise Zugriff auf das Online-Banking der Geschädigten verschafft und dort die Transaktionen in Auftrag gegeben.

So schützen Sie sich vor dieser Betrugsmasche

Bankmitarbeiter werden am Telefon grundsätzlich keine geheimen Zugangsdaten oder TANs erfragen. Auch die Freigabe von Transaktionen sollte niemals aufgrund einer telefonischen Aufforderung durch unbekannte Personen erfolgen. Bei einem unerwarteten Anruf vermeintlicher Bankmitarbeiter ist es ratsam, das Gespräch zu beenden und die Bank anschließend über die selbstständig herausgesuchte offizielle Telefonnummer zu kontaktieren. Unbekannte Transaktionen oder Aufforderungen zur Freigabe sollten sorgfältig geprüft und niemals ungeprüft bestätigt werden.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Thüringen um 3,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 18.702 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 55,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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