Im Heidekreis sind Betrüger erneut mit einer perfiden Masche erfolgreich gewesen. Eine 80-jährige Frau wurde in dieser Woche dazu gebracht, einen Briefumschlag mit ihren Ersparnissen an Unbekannte zu übergeben. Die Täter hatten sich zuvor am Telefon als Vertreter einer Bank und als Polizeibeamte ausgegeben und behauptet, das Bargeld auf mögliche Diebstahlspuren überprüfen zu müssen.
Die Betrüger gehen dabei professionell vor, wirken überzeugend und setzen ihre Opfer gezielt unter Druck. Die Polizeiinspektion Heidekreis warnt: Niemand sollte glauben, dass ihm selbst so etwas nicht passieren kann.
Wie Sie sich schützen können
Die Polizei appelliert an alle, insbesondere mit älteren Verwandten, Bekannten und Freunden über diese Betrugsmaschen zu sprechen. Sprechen Sie das Thema offen im persönlichen Umfeld an und klären Sie über die Vorgehensweise der Betrüger auf, bevor es zu einem finanziellen Schaden kommt.
Wichtig: Weder die Polizei noch Bankmitarbeitende holen Bargeld oder Wertgegenstände ab, um diese angeblich zu überprüfen oder vor Diebstahl zu schützen. Legen Sie im Zweifel auf und kontaktieren Sie die Polizei oder Ihre Bank selbst über eine bekannte Telefonnummer.
Die Polizeiinspektion Heidekreis informiert auch über ihren WhatsApp-Kanal regelmäßig und zeitnah über aktuelle Betrugsversuche. Sobald Hinweise auf entsprechende Anrufe im Heidekreis vorliegen, werden dort Warnmeldungen veröffentlicht. Interessierte können den Kanal abonnieren, um möglichst frühzeitig über aktuelle Betrugsmaschen informiert zu werden: https://whatsapp.com/channel/0029VaRTwJEHQbS21PkxeD42
Betrugsfälle in Niedersachsen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 59.214 Betrugsfälle, das sind 740 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Niedersachsen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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