Betrüger geben sich als Finanzamtsmitarbeiter aus

(Symbolbild)

In Schipkau haben Unbekannte versucht, einen Anwohner mit einer dreisten Betrugsmache hereinzulegen. Am Dienstagmorgen klingelten eine Frau und ein Mann an der Tür in der Rosa-Luxemburg-Straße und gaben sich als Mitarbeiter des Finanzamtes aus.

Die Betrüger forderten sofort 3.000 Euro Bargeld. Sie behaupteten, damit angebliche Steuerschulden der verstorbenen Eltern des Mannes begleichen zu können. Der Anwohner blieb jedoch skeptisch und verlangte Nachweise oder Legitimationspapiere. Die Täter konnten nichts vorweisen. Als der Mann die Geldherausgabe verweigerte, verschwanden die beiden in unbekannte Richtung — in einem weißen Audi.

So schützen Sie sich vor dieser Betrugsmasche

Staatsanwälte, Gerichte, die Polizei und Behörden wenden sich niemals telefonisch oder persönlich an Sie, um Bargeld, Wertgegenstände, Schmuck oder Edelmetalle entgegenzunehmen. Es gibt im deutschen Rechtssystem auch keine Kautionen in Form von Bargeld. Jeder echten Forderung geht ein Schriftwechsel voraus. Sie haben immer das Recht, die Legitimation eines Behördenvertreters bei dessen Dienststelle zu überprüfen. Seien Sie skeptisch, wenn Unbekannte anrufen oder vorbeikommen und schnell Geld von Ihnen wollen. Weitere Informationen und Hinweise zum Schutz vor Betrugsmethoden finden Sie auf www.polizei.brandenburg.de.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 408 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Dahme-Spreewald aus: 587 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 466.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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