In der Region Gotha, im Ilm-Kreis und im Wartburgkreis sind gestern zahlreiche Betrugsversuche am Telefon gemeldet worden. Die Täter verfolgten dabei zwei unterschiedliche Maschen, um ihre potentiellen Opfer hereinzulegen.
Bei der neuen Vorgehensweise täuschten die Betrüger vor, von einem Krankenhaus aus anzurufen und als medizinisches Personal aufzutreten. Gegenüber Senioren im Alter zwischen 65 und 88 Jahren behaupteten sie, dass nahestehende Personen der Angerufenen an einer schweren Krankheit leiden würden. Daraufhin forderten sie ihre Opfer auf, Geldmittel zur Verfügung zu stellen.
Daneben versuchten die Betrüger auch mit einer älteren Masche ihr Glück: Sie sugerierten den Angerufenen, dass Angehörige einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätten.
Glücklicherweise beendeten alle angerufenen Senioren die Gespräche, bevor es zu einem Vermögensschaden kam. Die Polizei empfiehlt, mit älteren Angehörigen über Telefontrickbetrug zu sprechen und sie für solche Maschen zu sensibilisieren.
Weitere Informationen zum Thema Betrug finden Interessierte im Internet unter polizei-beratung.de. Die Polizeiliche Beratungsstelle der Landespolizeiinspektion Gotha ist unter der Telefonnummer 03621-781504 erreichbar.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Thüringen um 3,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 18.702 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 55,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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