Betrüger geben sich als Mitarbeiter von Organisationen aus – Bielefeld warnt vor Telefonbetrügern

(Symbolbild)

Die Bielefelder Polizei warnt vor mehreren Betrugsmethoden, die derzeit in der Stadt aktiv sind. Telefonbetrüger geben sich als Mitarbeiter verschiedenster Organisationen aus und versuchen, an persönliche Daten oder Geld zu gelangen.

Ein Bielefelder erlebte dies am Mittag gegen 13:10 Uhr bei einem Besuch bei seiner Großmutter. Ein Anrufer mit ausländischem Akzent behauptete, Mitarbeiter einer gemeinnützigen Verbraucherberatungsorganisation zu sein. Der Mann versprach, dass die Großmutter künftig keine Werbeanrufe mehr bekäme. Gleichzeitig behauptete er, ihre Kontonummer und persönliche Daten aus den Verzeichnissen von Betrügern löschen zu können. Der Bielefelder erkannte die Betrugsmasche, beendete das Gespräch sofort und verständigte die Polizei.

Mehrere andere Bielefelder wurden von Anrufern kontaktiert, die sich als Polizisten ausgaben. Sie versuchten, ihre Opfer mit der Geschichte eines tödlichen Unfalls unter Schock zu setzen – angeblich verursacht durch einen Angehörigen des Angerufenen. Mit dieser emotionalen Belastung wollten die Betrüger ihre Opfer manipulieren.

Darüber hinaus geben sich Betrüger als Bankmitarbeiter aus und versuchen, Bielefelder dazu zu bringen, ihre Kontodaten preiszugeben.

Die Polizei empfiehlt: Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort. Rufen Sie die angebliche Organisation oder Ihre Angehörigen über bekannte Telefonnummern selbst an, um die Echtheit des Anrufs zu überprüfen. Geben Sie niemals Kontodaten, persönliche Informationen oder Geld an unbekannte Anrufer ab.


Betrugsfälle in Bielefeld: der Vergleich mit Land und Bund

In Bielefeld zählte die Polizei 2025 4.042 Betrugsfälle, das sind 1.219 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im restlichen Bundesland, wo 946 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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