Betrüger geben sich als PayPal-Mitarbeiter aus

(Symbolbild)

Ein Mainzer ist einem Betrüger zum Opfer gefallen, der sich am Telefon als Mitarbeiter des Zahlungsdienstleisters PayPal ausgab.

Am 02.11.2026 gegen 12:00 Uhr erhielt der Mann einen Anruf einer unbekannten Frau. Sie behauptete, dass es Unstimmigkeiten auf seinem Konto gebe. Mit diesem Vorwand brachte sie ihn dazu, ihr Fernzugriff auf sein Mobiltelefon zu gewähren und seine Kreditkartendaten herauszugeben.

Im Verlauf des Gesprächs kamen dem Geschädigten Zweifel, ob die Anruferin wirklich von PayPal war. Er beendete das Telefonat daraufhin.

Am nächsten Tag stellte er fest, dass ein hoher dreistelliger Betrag von seinem Konto abgebucht worden war. Der Mann sperrte sein Konto und erstattete Anzeige.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun in diesem Fall.

Tipps zum Schutz vor Betrügern

Die Polizei warnt vor dieser Masche: Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, in denen sich jemand als Bank- oder Zahlungsdienstleistermitarbeiter ausgibt. Gewähren Sie niemals unbekannten Personen Fernzugriff auf Ihr Smartphone oder Ihren Computer. Geben Sie keine sensiblen Bank- oder Zugangsdaten preis und beenden Sie das Gespräch im Zweifelsfall. Kontaktieren Sie Ihr Geldinstitut immer nur über die Ihnen bekannten offiziellen Kontaktwege. Weitere Informationen und Tipps zum Schutz vor Betrugsmaschen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.


Betrugsfälle in Rheinland-Pfalz: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 23.086 Betrugsfälle, das sind 559 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Rheinland-Pfalz besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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