Sprengstoffexplosion an Geschwindigkeitsmessgerät – zwei Tatverdächtige ermittelt

Explosion

Die Polizei in Salzgitter ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion gegen zwei Tatverdächtige. In der Nacht zum 5. November gegen 01:55 Uhr wurde an einem mobilen Geschwindigkeitsmessanhänger der Stadt auf der Kanalstraße zwischen Lebenstedt und Hallendorf ein massiver Schaden verursacht.

Die Täter hatten durch eine Explosion die Sprengung des Anhängers herbeigeführt. Der Aufprall war so gewaltig, dass das Gerät völlig zerstört wurde. Die Polizei sicherte ein großflächiges Trümmerfeld. Der entstandene Schaden beträgt mindestens 200.000 Euro.

Im Zuge der Fahndung konnten die Ermittler zwei Männer aus Salzgitter im Alter von 28 und 29 Jahren als Tatverdächtige identifizieren und feststellen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig beantragte beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse. Die Polizei durchsuchte daraufhin zwei Wohnungen in den Ortsteilen Lesse und Lebenstedt. Dabei waren auch Sprengstoffexperten des Bundeskriminalamtes zugegen.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmte die Polizei Sprengmittel in einem hohen zweistelligen Kilogrammbereich – darunter Laborate aus dem Ausland, Selbstlaborate und loser Sprengstoff. Aufgrund ihrer Gefährlichkeit wurden diese später auf einem Feld nahe des Ortsteils Lesse kontrolliert gesprengt.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Menschen, denen vor der Tat auffällige Personen in unmittelbarer Nähe des Anhängers aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05341 1897-0 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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