Betrüger geben sich als Polizei aus – Bankmitarbeiterin verhindert Geldübergabe

(Symbolbild)

In den Landkreisen Cloppenburg und Vechta häufen sich Betrügereien, bei denen Anrufer sich als Polizeibeamte oder Staatsanwälte ausgeben. Besonders ältere Menschen werden Opfer dieser Maschen: Die Betrüger berichten von angeblichen Unfällen im eigenen Umfeld oder von bevorstehenden Straftaten und fordern die Geschädigten auf, Bargeld oder Wertgegenstände bereitzustellen.

Am Donnerstag, 08.10.2026, kontaktierte ein unbekannter Betrüger einen Mann aus Garrel telefonisch. Der Anrufer behauptete, die Tochter des Mannes sei in einen tödlichen Unfall verwickelt. Eine vermeintliche Staatsanwaltschaft fordere nun einen hohen Geldbetrag. Der Mann glaubte der Geschichte und begab sich zu seiner Bank, um den geforderten Betrag abzuheben. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin wurde stutzig, informierte Angehörige des Mannes und verhinderte so die Geldübergabe.

So schützen Sie sich vor Betrug

Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta warnt besonders in den sozialen Medien vor diesen Betrügereien. Sie bittet Angehörige, ältere Menschen in ihrem Umfeld über diese Maschen aufzuklären. Weitere Informationen finden sich auf www.polizei-beratung.de.

In Garrel wurden die Beamten auch von einem anderen Fall beschäftigt: Im Zeitraum von Mittwoch, 07.10.2026 (18:00 Uhr), bis Donnerstag, 08.10.2026 (08:30 Uhr), entwendeten Täter eine hochwertige Bronzefigur aus einem Vorgarten in der Raiffeisenstraße. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Garrel unter 04474/939420 entgegen.

Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 14:00 Uhr, wurde ein 20-jähriger Autofahrer aus Lindern im Bereich der Waldstraße in Essen (Oldb) kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass am Fahrzeug Kennzeichen eines anderen Autos angebracht waren – und diese waren bereits entstempelt. Die Kennzeichen und die Zulassungsbescheinigung wurden sichergestellt. Die Polizei ermittelt wegen Urkundenfälschung.

Am Freitag, 09.10.2026, gegen 00:10 Uhr, geriet eine Hecke auf etwa sieben Metern Länge im Bereich eines Verbrauchermarktes an der Cloppenburger Straße in Molbergen in Brand. Der bewachsene Stabmattenzaun könnte durch eine Feuerwerksbatterie Feuer gefangen haben. Die Freiwillige Feuerwehr Molbergen war zur Brandbekämpfung vor Ort. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Cloppenburg unter 04471/18600 entgegen.

Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 18:30 Uhr, berührten sich zwei Autos im Begegnungsverkehr auf dem Kessener Weg in Cloppenburg im Bereich der Außenspiegel. Eine 67-jährige Autofahrin aus Cloppenburg hielt danach auf einem Parkplatz an, um die Polizei zu rufen. Der andere Autofahrer setzte seine Fahrt unerlaubt fort. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Cloppenburg unter 04471/18600 entgegen.

Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 08:50 Uhr, fuhr eine 76-jährige Autofahrin aus Lindern auf der Schulstraße in Lastrup in Richtung Süden. Im Bereich der Einmündung zur Wallstraße übersah sie die Vorfahrt eines 59-jährigen Fahrradfahrers. Der Radfahrer stürzte und wurde leicht verletzt.

Am Donnerstag, 08.10.2026, gegen 17:20 Uhr, beabsichtigte ein 51-jähriger Autofahrer aus Bielefeld die B 213 von der Straße Mühlenbachtal kommend zu überqueren. Er übersah dabei einen von rechts kommenden und vorfahrtberechtigten Wagen eines 82-jährigen Mannes aus Heiligenhafen und seiner Beifahrerin (81 Jahre, Fehmarn). Alle Beteiligten wurden verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich und wurden stark beschädigt – die Polizei ließ sie abschleppen.


Betrugsfälle in Niedersachsen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 59.214 Betrugsfälle, das sind 740 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Niedersachsen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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