Donnerstagabend haben unbekannte Betrüger erneut mehrere Senioren in Schmalkalden angerufen und sich als Polizeibeamte der Kriminalpolizei ausgegeben. Die Täter stellten sich sogar mit erfundenen Namen vor.
Nach ihrer Darstellung sei in der Nachbarschaft eine Einbrecherbande festgenommen worden. Bei den Festnahmen habe man Zettel gefunden, auf denen die Namen der jeweils angerufenen Personen standen. Mit dieser Geschichte wollten die Betrüger ihre Opfer verunsichern und zu Aussagen über ihre Vermögenswerte bewegen.
Doch in allen Fällen erkannten die angerufenen Senioren zum Glück den Betrug rechtzeitig und legten auf, bevor die Betrüger sie nach Bargeld und Wertsachen fragen konnten.
Die Landespolizeiinspektion Suhl warnt vor dieser Masche und erinnert: Die echte Polizei fragt Sie niemals nach Bargeld oder Wertsachen, die Sie zu Hause aufbewahren. Sie holt solche Gegenstände auch niemals bei Ihnen ab, um sie zu verwahren. Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und rufen Sie die Polizei selbst unter der Nummer 110 an.
Betrugsfälle im Landkreis Schmalkalden-Meiningen: der Vergleich mit Land und Bund
Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen zählte die Polizei 2025 939 Betrugsfälle, das sind 781 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im restlichen Bundesland, wo 890 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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