Betrüger geben sich als Polizei aus und erbeuten Münzsammlung

(Symbolbild)

In Altenkunstadt haben Betrüger eine Seniorin um ihre Wertsachen gebracht. Die Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und überzeugten die Frau, Gold- und Silbermünzen im Wert von mehreren zehntausend Euro an einen unbekannten Mann zu übergeben.

Die Betrüger riefen die Seniorin auf ihrem Festnetztelefon an. Sie behaupteten, dass bei der Festnahme von Einbrechern Unterlagen mit ihrem Namen gefunden worden seien. Deshalb sei ihr Vermögen nicht mehr sicher, sagten die angeblichen Polizeibeamten. Sie kündigten an, die Wertsachen zur Sicherung abholen zu lassen.

Die Seniorin vertraute den Anrufern. Sie packte ihre Gold- und Silbermünzen in einen blauen Müllbeutel und fuhr zu einem Treffpunkt an der Grundschule in der Baiersdorfer Straße. Gegen 14.30 Uhr öffnete dort ein unbekannter Mann die hintere linke Tür ihres Autos und nahm den Beutel von der Rücksitzbank an sich. Er sagte der Seniorin, die Gegenstände würden nun geprüft und sie erhalte am nächsten Tag einen Anruf von der Kriminalpolizei.

Der versprochene Anruf kam nie. Daraufhin erstattete die Seniorin Anzeige bei der Polizeiinspektion Lichtenfels.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei Coburg sucht Zeugen. Wer am Montagnachmittag im Bereich der Grundschule in der Baiersdorfer Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561/645-0 zu melden.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Lichtenfels kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 334 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Bayreuth aus: 500 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 444.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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