In Hardegsen ist eine 87-jährige Frau Opfer eines raffinierten Betrugschemas geworden. Am Freitag, 4. September 2026, erhielt sie einen Anruf von einem Unbekannten, der sich als Polizeibeamter ausgab. Durch geschicktes Gesprächsverhalten brachte der Anrufer die Seniorin dazu, ihm zu offenbaren, dass sie Wertgegenstände zu Hause besitze.
Kurze Zeit später erschien ein zweiter Unbekannter an der Haustür der Frau in der Weinbergstraße. Die 87-Jährige vertraute ihm und überreichte ihm Schmuck im Wert von etwa 10.000 Euro, um diese – wie der falsche Polizist ihr eingeredet hatte – vor einem möglichen Diebstahl zu bewahren. Der Täter verschwand daraufhin mit der Beute.
Die Polizeiinspektion Northeim warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich: Geben Sie gegenüber unbekannten Personen niemals Informationen über Ihre Wertgegenstände preis und händigen Sie nichts aus. Im Zweifelsfall rufen Sie sofort die Polizei unter der Nummer 110 an – echte Beamte werden niemals am Telefon Geld oder Schmuck einfordern.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Niedersachsen um 6,2 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 59.214 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 73,6 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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