Betrüger geben sich als Polizisten aus – Harburger Polizei warnt vor dreisten Telefontricks

(Symbolbild)

Im Bereich Tostedt haben Betrüger am Freitagnachmittag mehrere Menschen angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Doch die Angerufenen durchschauten den Trick und beendeten die Gespräche – es entstand kein Vermögensschaden.

Die Täter arbeiten nach einem bewährten Muster: Sie behaupten, bei einem festgenommenen Einbrecher einen Notizzettel mit dem Namen und der Anschrift des Anrufers gefunden zu haben. Dann spielen sie vor, dass die Polizei weitere Straftaten verhindern wolle und die Mitarbeit des Anrufers wichtig sei. Die Betrüger sind geschickt darin, Informationen über Wertgegenstände, Bankkonten oder Vermögensverhältnisse zu erfragen. Dabei bieten sie an, vorbeizukommen, um Geld, Schmuck und weitere Wertgegenstände «zum Schutz» abzuholen und sie für einen bestimmten Zeitraum bei der Polizei aufzubewahren.

Die Harburger Polizei warnt eindringlich: Das sind keine echten Polizeibeamten. Die Behörde weist darauf hin, dass es keine telefonischen Kontaktaufnahmen gibt, um vor bestehenden Straftaten zu warnen oder Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen. Besonders wichtig: Bei Anrufen von echten Polizisten wird die Nummer 110 nicht im Display angezeigt. Im Zweifelsfall sollte das Gespräch sofort beendet und die örtliche Polizei unter der bekannten Telefonnummer oder über den Notruf 110 kontaktiert werden.

Am Wochenende des 14. bis 16. August fand in Drage das jährliche Fest «Elbe brennt» statt. Die Veranstaltung verlief größtenteils friedlich. Am Samstagabend kam es jedoch im Bereich des Autoscooters zu einer Körperverletzung. Ein unbekannter Mann schlug einem Jugendlichen in den Nacken und gegen den Hals.

Auf der A7 bei Egestorf musste die Polizei am 14. August gegen 13:30 Uhr eingreifen. Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten einen Sattelzug gemeldet, der in Schlangenlinien fuhr. Der Autofahrer war ständig auf benachbarte Fahrstreifen geraten; es fehlte nicht viel, und er wäre mit einem Pkw auf dem ersten Überholfahrstreifen zusammengeprallt. An der Anschlussstelle Egestorf verließ der Sattelzug die Autobahn. Im Ausfahrtsbereich stellte der Fahrer seinen Sattelzug auf der Gegenfahrbahn ab, um dort seine Notdurft zu verrichten. Die Autobahnpolizei Maschen traf ihn an und führte einen Alkoholtest durch – das Ergebnis: 2,08 Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Eine Blutprobe wurde entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt.

Auf der A7 bei Garlstorf stellten Polizeibeamte der Autobahnpolizei Maschen bei einer Verkehrskontrolle einen Lang-Lkw fest, der erheblich zu schwer beladen war. Das tatsächliche Gesamtgewicht betrug 52,5 Tonnen, erlaubt waren 44 Tonnen – eine Überladung von 19 Prozent. Gegen den Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt war untersagt, bis das Fahrzeug vorschriftsmäßig beladen wurde. Die Polizei weist darauf hin, dass überladene Fahrzeuge ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Durch die zusätzliche Belastung von Bremsen, Reifen und Fahrwerk erhöht sich das Unfallrisiko deutlich. Zudem werden Straßen und Brückenbauwerke stärker beansprucht.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag führten Polizeibeamte der Autobahnpolizei Maschen auf der A1 und A7 mehrere Verkehrskontrollen durch. Dabei entdeckten sie drei Autofahrer, die ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren: der Fahrer eines Pkw, eines Sattelzuges und eines Pkw-Gespanns. Gegen alle drei wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde ihnen jeweils untersagt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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