Betrüger geben sich als Polizisten aus: Mehrere Anzeigen im Kreis Viersen

(Symbolbild)

Im Kreis Viersen haben mehrere Menschen Anzeige wegen Telefonbetrugs erstattet. Am 11. Dezember und am 12. Dezember wurden überwiegend Bewohner aus den Gemeinden Kempen und Grefrath von Betrügern angerufen, die sich als Polizeibeamte oder andere Amtsträger ausgaben.

Die Anrufer erzählten den Opfern erfundene Geschichten, um sie zu manipulieren. In einigen Fällen behaupteten sie, Einbrecher festgenommen zu haben und müssten nun Bargeld und Wertgegenstände in Sicherheit bringen. In anderen Fällen erfanden die Betrüger, ein Familienmitglied sei schwer erkrankt und benötige sofort ein lebenswichtiges Medikament für mehrere zehntausend Euro. Als Anzahlung würden sie auch Schmuck akzeptieren.

In allen bisherigen Fällen durchschauten die Angerufenen die Masche. Sie stellten konkrete Nachfragen, holten einen Bekannten oder Verwandten ans Telefon oder legten einfach auf.

„Die Betrüger verstehen es, ihre Opfer geschickt unter Druck zu setzen. Wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten, legen Sie direkt auf!“, warnt Bernd Althoff, Kriminalhauptkommissar bei der Viersener Kriminalprävention. Er betont: „Die Polizei holt auch niemals Geld oder Schmuck ab. Die Bank fragt am Telefon niemals nach PIN oder TAN-Nummern.“

Die Polizei empfiehlt, ältere Nachbarn, Bekannte und Verwandte auf diese Betrugsmasche hinzuweisen. Weitere Informationen und Warnschilder zum Aufhängen an der Haustür finden sich auf der Website der Kriminalprävention.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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