In Münster-Gremmendorf häufen sich derzeit Betrugsversuche mit einer perfiden Masche: Unbekannte geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus. Allein am 8. September verzeichnete die Polizei Münster drei solcher Versuche im Stadtteil.
Die Betrüger arbeiten nach einem bewährten Schema: Sie erzählen ihren Opfern überzeugende Geschichten über angebliche aktuelle Straftaten oder Unfälle und fordern sie auf, zum vermeintlichen Schutz des Eigentums Geld oder Wertgegenstände auszuhändigen. Durch geschickte Manipulation und die Vortäuschung von Autorität bringen sie ihre Opfer dazu, ihnen Geld oder Wertsachen zu übergeben.
Die Polizei Münster gibt folgende Ratschläge zum Schutz vor dieser Betrugsmasche:
Seien Sie wachsam bei Anrufen von unbekannten Nummern. Misstrauen Sie jedem, der von Straftaten, Unfällen oder Notlagen berichtet und Geld fordert – auch wenn der Anrufer vorgibt, ein Familienangehöriger oder Freund zu sein. Geben Sie niemals am Telefon Auskunft über Ihre finanzielle Situation, Telefonnummern, Adressen oder Bankdaten.
Noch wichtiger: Übergeben Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen. Die echte Polizei wird Sie zu so etwas niemals auffordern. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – holen Sie stattdessen eine Vertrauensperson zu Rate. Im Zweifelsfall legen Sie einfach auf.
Wenn Sie verdächtige Anrufe erhalten haben, wählen Sie die 110 und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Weitere Präventionshinweise – insbesondere für Seniorinnen und Senioren – stellt die Polizei Münster auf ihrer Internetseite zur Verfügung.
Die Entwicklung in Münster
2024 zählte die Polizei in Münster 3.185 Betrugsfälle, 2025 waren es 2.993 — 6,0 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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