Betrüger geben sich als Polizisten aus und kassieren Verwarnungsgeld

(Symbolbild)

In Warendorf haben zwei Unbekannte einen Autofahrer mit einem gefälschten Polizeieinsatz betrogen. Ein 37-jähriger Mann aus Oelde wurde am helllichten Tag von einem grau-anthrazit farbenen VW Passat angehalten, der mit Blaulicht und der roten Leuchtschrift „Stop! Polizei“ ausgestattet war.

Die beiden Männer gaben sich als Polizeibeamte aus und führten eine vorgetäuschte Verkehrskontrolle durch. Anschließend verlangten sie die Zahlung eines Verwarnungsgeldes. Der Oelder bezahlte daraufhin in bar und die Unbekannten fuhren mit ihrem Auto in Richtung Warendorf davon. Erst später fiel dem Mann auf, dass er Opfer einer Betrügerei geworden war.

Die echte Polizei in Nordrhein-Westfalen nimmt seit 2004 kein Bargeld mehr bei Verkehrsverstößen an. Verwarnungsgelder werden ausschließlich mit mobilen Zahlungsterminals der Polizei NRW erhoben. Um sich vor solchen Betrügern zu schützen, sollten Autofahrer bei Kontrollen von zivilen Polizisten immer deren Dienstausweise überprüfen. Im Zweifelsfall lässt sich bei der Polizei anrufen und nachfragen, ob es sich um eine echte Kontrolle handelt.

Die Polizei Warendorf sucht jetzt nach Zeugen und fragt: Wer kann Angaben zu dem VW Passat oder den unbekannten Männern machen? Es ist möglich, dass weitere Verkehrsteilnehmer von den Betrügern angehalten wurden und ebenfalls Geld bezahlt haben. Hinweise nimmt die Polizei in Warendorf unter der Telefonnummer 02581/94100-0 oder per E-Mail an poststelle.warendorf [at] polizei.nrw.de entgegen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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