In der Region Rinteln häufen sich derzeit Betrugsfälle, bei denen Anrufer sich als Polizeibeamte ausgeben. Die Täter kontaktieren Bürgerinnen und Bürger telefonisch und versuchen mit verschiedenen Tricks, sie zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen.
Häufig behaupten die Betrüger, dass in der Nachbarschaft Einbrüche stattgefunden hätten und die Vermögenswerte der Angerufenen deshalb in Gefahr seien. Teilweise kündigen sie an, dass ein angeblicher Polizeibeamter die Wertsachen zur sicheren Verwahrung abholen werde.
Die echte Polizei macht klar: Echte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte fordern niemals am Telefon zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen auf. Auch persönliche oder finanzielle Daten werden auf diese Weise nicht abgefragt.
So reagieren Sie richtig: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen der Anruf verdächtig vorkommt. Geben Sie am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Informationen preis, und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu, wenn Sie unsicher sind.
Verständigen Sie die Polizei über die 110, wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten. Wichtig: Nutzen Sie für einen Rückruf nicht die Rückruftaste, sondern suchen Sie die Telefonnummer der örtlichen Polizeidienststelle selbstständig heraus und wählen Sie sie neu.
Die Polizei bittet insbesondere Angehörige, ältere Familienmitglieder und andere möglicherweise gefährdete Personen auf die derzeit vermehrt auftretenden Anrufe aufmerksam zu machen. Falls Sie bereits Opfer eines Betrugs geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Kontakt: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, Nina Hundeshagen-Engelke, Amalie-Thomas-Platz 1, 31582 Nienburg, Telefon: 05021-9212 204, E-Mail: nina.hundeshagen-engelke@polizei.niedersachsen.de
Die Entwicklung im Landkreis Schaumburg
2024 zählte die Polizei im Landkreis Schaumburg 1.821 Betrugsfälle, 2025 waren es 1.185 — 34,9 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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