Die Polizei Wilhelmshaven warnt vor einer Betrugsmasche, bei der Anrufer sich als Polizeibeamte ausgeben und versuchen, ältere Menschen um ihr Vermögen zu bringen. Am Dienstag, 11. August 2026, wurden im Bereich Zetel mehrere solcher betrügerischen Anrufe registriert.
Eine 76-jährige Frau erhielt etwa um 10:55 Uhr einen Anruf von einem Mann, der vorgab, Kriminalpolizist des Polizeikommissariats zu sein. Der Anrufer berichtete von angeblichen Einbrüchen in ihrer Nachbarschaft. Die Frau reagierte richtig, indem sie dem Anrufer vor, dass sich bereits Polizisten bei ihr befänden. Daraufhin beendete der Betrüger das Gespräch sofort.
Etwa eineinhalb Stunden später, gegen 12:05 Uhr, wurde eine 82-Jährige Opfer eines ähnlichen Anrufs. Der Betrüger gab sich erneut als Polizeibeamter aus und behauptete, eine Frau sei überfallen worden. Bei diesem Überfall sei ein Zettel mit den persönlichen Daten der 82-Jährigen gefunden worden. Unter dem Vorwand, ihr Vermögen zu schützen, forderte der Anrufer die Seniorin auf, ihr Geld an die vermeintliche Polizei zu übergeben. Auch diese Frau durchschaute den Betrug und lehnte ab.
Die Polizei betont unmissverständlich: Echte Polizeibeamte fordern niemals am Telefon die Übergabe von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen. Auch werden Bürger nicht aufgefordert, ihr Vermögen angeblich zur Sicherung an Polizisten zu übergeben.
Die Polizei gibt folgende Verhaltensregeln: Beenden Sie verdächtige Telefonate konsequent und geben Sie keine Auskünfte über Bargeld, Schmuck, Konten oder andere Vermögenswerte preis. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich dringende Gefahrenlagen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Im Zweifel rufen Sie selbst die Polizei an – nutzen Sie dafür die Ihnen bekannte Nummer der örtlichen Dienststelle oder den Notruf 110, nicht eine vom Anrufer genannte Nummer. Besprechen Sie diese Betrugsmasche insbesondere mit älteren Angehörigen, Freunden und Nachbarn.
In beiden Fällen vom 11. August 2026 reagierten die Seniorinnen richtig und ließen sich nicht auf die Forderungen der Betrüger ein.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
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