In Hamm ist eine Frau Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Ein Betrüger rief sie am Mittag gegen 12.45 Uhr an und gab sich als Mitarbeiter ihrer Sparkasse aus. Dabei nutzte er eine Technik namens Call-ID-Spoofing (eine Methode, um Telefonnummern zu fälschen), wodurch auf dem Display der Frau tatsächlich die echte Nummer der Sparkasse angezeigt wurde.
Der Anrufer täuschte der Frau vor, dass Unbekannte zwei unbefugte Abbuchungen in Höhe von insgesamt 10.200 Euro von ihrem Konto vorgenommen hätten. Um ihr Geld zurückzubekommen, solle sie 1.200 Euro an die Bank überweisen. Nach diesem Schachzug gab die Frau dem vermeintlichen Mitarbeiter ihre Zugangsdaten und Passwörter durch – ein fataler Fehler. Wenig später waren die 1.200 Euro von ihrem Konto abgebucht.
Die Polizei Hamm warnt dringend davor, sensible Daten am Telefon preiszugeben. Dazu zählen Bankkontodaten, Kreditkartendaten, TAN-Nummern, Zugangsdaten zu Online-Konten oder PIN-Nummern für EC-Karten. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und bei der betreffenden Bank selbst anrufen, um die Echtheit des Kontakts zu überprüfen.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 170.651 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 59,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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