In Oldenburg haben zwei unbekannte Männer unter einem Vorwand Zutritt zu mehreren Wohnungen erschlichen und dabei Wertgegenstände gestohlen. Am Donnerstag, 17. September 2026, klingelten die beiden bei Anwohnern und gaben vor, als Mitarbeiter eines großen Telekommunikationsunternehmens Überprüfungsarbeiten an Leitungen durchführen zu müssen.
Der Polizei sind bislang drei Fälle bekannt geworden. In zwei dieser Fälle stellten die Bewohner später fest, dass Wertgegenstände fehlten. Die Kriminalpolizei Oldenburg ermittelt wegen des Anfangsverdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls.
Die beiden Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben: Sie sind etwa 30 bis 40 Jahre alt, trugen dunkle Kleidung und waren höflich sowie gepflegt. Beide sprachen fließend und ohne erkennbaren Akzent Deutsch. Einer der Männer hatte einen rotblonden Vollbart, der andere einen dunklen Kinnbart. Sie gaben sich als Angestellte eines großen Kommunikationsdienstleisters aus.
Die Kriminalpolizei Oldenburg sucht weitere Geschädigte und Zeugen. Insbesondere sind Hinweise interessant, bei wem die beiden Männer ebenfalls in der Gegend um Oldenburg geklingelt haben und Zutritt zur Wohnung verlangten oder bekamen. Auch Beobachtungen zu den beiden Personen vom 17. September 2026 sowie Angaben zu einem möglichen Fahrzeug oder anderen Fortbewegungsmittel sind wertvoll.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Oldenburg unter der Telefonnummer 04361-10 55 12 oder per E-Mail an Oldenburg.KPST@polizei.landsh.de entgegen.
Die Polizei rät Anwohnern, bei unangekündigten Arbeiten oder Überprüfungen besonders vorsichtig zu sein. Unbekannte Personen sollten nicht ohne Weiteres in die Wohnung oder das Haus gelassen werden. Bei Zweifeln empfiehlt es sich, zunächst selbstständig beim jeweiligen Unternehmen zu überprüfen, ob tatsächlich ein entsprechender Auftrag besteht – dabei sollten ausschließlich die offiziellen Kontaktdaten des Unternehmens genutzt werden. Falls das Verhalten verdächtig wirkt oder eine Person trotz Aufforderung nicht gehen möchte, sollte die Polizei verständigt werden. Unbekannte Personen sollten zu keinem Zeitpunkt unbeaufsichtigt gelassen werden.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 982 Betrugsfällen im Landkreis Ostholstein konnte die Polizei 2025 538 aufklären, das sind 54,8 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 56,9 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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