Am Donnerstag, 30. Juli, ist eine 77-jährige Frau aus dem Hamburger Bezirk Rhynern Opfer eines dreisten Betrugs geworden. Ein Unbekannter gab sich am Telefon als Polizist aus und erzählte der Seniorin, dass eine Einbrecherbande verhaftet worden sei – und ihre Adresse in deren Notizbüchern als mögliches Einbruchsziel gefunden wurde.
Mit dieser Geschichte brachte der Betrüger die ältere Frau dazu, Schmuck, Bargeld und weitere Wertgegenstände zusammenzusuchen. Ein vermeintlicher ziviler Polizeibeamter erschien daraufhin bei ihr und wollte die Gegenstände angeblich zur Dokumentation fotografieren. Doch das Licht in der Wohnung war ihm zu dunkel. Er bot an, die Dinge draußen im Tageslicht zu fotografieren – und verschwand mit der Beute in unbekannte Richtung.
Der gestohlene Schmuck und das Geld haben einen Wert im niedrigen vierstelligen Bereich. Zeugen beschreiben den Täter als etwa 30 bis 35 Jahre alt, ungefähr 1,70 Meter groß, mit kräftiger Statur, ungepflegtem Erscheinungsbild und einem Basecap.
Die Polizei Hamm fahndet nun nach verdächtigen Personen und Fahrzeugen, die am Donnerstag zwischen 11 Uhr und 14.15 Uhr im Bereich des Rhynerbergs und der umliegenden Straßen aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer 02381 916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Masche: Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Geldbeträge oder Wertgegenstände. Beenden Sie unsichere Anrufe sofort und verständigen Sie im Zweifelsfall direkt die Polizei. Vertrauen Sie Fremden Ihre Wertsachen niemals an – die echte Polizei nimmt Geld oder Schmuck grundsätzlich nicht in Verwahrung. Sprechen Sie mit Familie, Freunden und besonders mit älteren Menschen über solche Betrugsmethoden.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
