Ein Betrüger hat sich in Hoyerswerda als Staatsanwalt ausgegeben und eine 85-Jährige um mehrere zehntausend Euro gebracht. Der Anrufer schilderte der Seniorin eine Geschichte von zwei festgenommenen Tätern nach mehreren Einbrüchen. In einem Notizbuch der angeblichen Einbrecher sei ihr Name aufgetaucht, behauptete der Betrüger. Zudem solle ein angeblicher Mitarbeiter einer Sparkasse in die Angelegenheit verwickelt sein und den Tätern Informationen weitergegeben haben.
Um den Sparkassen-Mitarbeiter angeblich überführen zu können, wies der vermeintliche Staatsanwalt die Frau an, mehrere Überweisungen zu tätigen. Das Geld würde sie umgehend zurückerhalten, versprach er. Die 85-Jährige folgte den Anweisungen und überwies mehrere zehntausend Euro. Der Betrug fand zwischen Dienstag und Donnerstag statt.
Der Kriminaldienst hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei warnt vor dieser bekannten Betrugsmasche und rät Bürgern, bei solchen Anrufen misstrauisch zu sein. Staatsanwälte fordern niemals per Telefon zu Überweisungen auf.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Sachsen um 5,3 Prozent verändert, sie ist gestiegen. Gezählt wurden 2025 insgesamt 30.126 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 65,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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