Am Dienstag, 29. September 2026, ist eine Frau auf einem Supermarktparkplatz in der Robert-Schnabel-Straße in Northeim Opfer eines Betrugs geworden. Ein unbekannter Mann gab sich als taubstumm aus und bat sie um eine Spende.
Die Frau vertraute dem Unbekannten und gab ihm ihre IBAN sowie ihre PIN preis. Zusätzlich händigte sie dem Täter Bargeld aus. Ein Schaden im unteren zweistelligen Bereich entstand dabei.
Die Polizei weist darauf hin, dass Betrüger gezielt die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer ausnutzen und dafür wechselnde Vorwände einsetzen. Bei Spendenbitten von Fremden ist daher Vorsicht geboten.
Um sich zu schützen, sollten folgende Punkte beachtet werden: Bankkarte, IBAN und PIN gehören nie in fremde Hände – auch nicht für eine vermeintlich gute Sache. Spenden sollten nur an Einrichtungen und Organisationen gehen, die persönlich bekannt und seriös sind. Emotionale Appelle, Druck oder aggressives Auftreten sind typisch für unseriöse Spendensammler. In solchen Fällen sollte die Polizei verständigt werden. Im Zweifel gilt: sich Zeit nehmen, nicht unter Druck setzen lassen und lieber einmal zu oft Nein sagen.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 895 Betrugsfällen im Landkreis Northeim konnte die Polizei 2025 627 aufklären, das sind 70,1 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 73,6 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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