Im Raum Villingen-Schwenningen sind zwischen Mitte Juni und Mitte Juli mindestens drei junge Menschen Opfer einer Betrugswelle über Messenger-Dienste geworden. Ein 14-Jähriger, eine 15-Jährige und eine 22-Jährige erhielten jeweils Nachrichten auf WhatsApp oder Instagram, die angeblich von Freundinnen stammten – tatsächlich aber hatten Unbekannte deren Accounts gehackt.
Die Betrüger gaben sich in freundlichem Ton aus und teilten ihren Opfern mit, dass in Kürze ein Code per SMS ankommen würde. Sie forderten die Geschädigten auf, diesen Code mitzuteilen. Dahinter steckten Authentifizierungscodes für verschiedene Online-Verkaufsplattformen wie den Apple Store oder PlayStation Store. Nachdem die Opfer die Codes übermittelten, nutzten die Betrüger diese, um in den jeweiligen Shops einzukaufen. Die Kosten wurden anschließend über die Mobilfunkrechnung der Geschädigten abgebucht.
Das Ausmaß des Betrugs fiel den Opfern erst bei der nächsten Monatsabrechnung auf. Nach Anzeigenerstattung bei der Polizei konnte in einigen Fällen Geld zurückgebucht werden, doch entstand insgesamt ein Schaden im mittleren dreistelligen Bereich.
Die Polizei Villingen-Schwenningen warnt vor dieser Masche und gibt folgende Ratschläge: Seien Sie misstrauisch, wenn angebliche Kontakte Sie per Chat anschreiben und unerwartet Codes von Ihnen verlangen. Klicken Sie niemals auf Links, denen Sie nicht vertrauen, und geben Sie niemals Codes weiter – auch nicht, wenn die Bitte von scheinbar bekannten Personen kommt. Falls Sie selbst Opfer eines solchen Betrugs geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Unter dem Notruf 110 erhalten Sie rund um die Uhr Hilfe. Die Polizei wird dann sofort Ermittlungen einleiten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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