Unbekannte haben sich Zugang zu dem Online-Konto eines 20-Jährigen verschafft und in seinem Namen Fahrkarten bei der Deutschen Bahn gekauft. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Erfurt gelang es dem oder den Tätern durch eine bisher unbekannte Art der digitalen Datenabschöpfung, in den passwortgeschützten Bereich des Bahnkontos einzudringen.
Der Schaden summiert sich bislang auf etwas mehr als 350 Euro. Das Opfer reagierte richtig und zeigte den Vorfall bei der Bundespolizei an. Die Ermittler müssen nun klären, wo, durch wen und wie viele unerlaubte Ticketkäufe erfolgt sind.
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass nahezu jeder Opfer digitalen Datenmissbrauchs werden kann. Um sich zu schützen, sollten Nutzer Sicherheitsupdates bei ihren technischen Geräten zeitnah durchführen. Zudem wird geraten, verdächtig wirkende E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten nicht zu öffnen. Besonders wichtig: Passwörter sollten regelmäßig gewechselt und möglichst komplex gestaltet werden.
Betrugsfälle in Thüringen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 18.702 Betrugsfälle, das sind 890 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Thüringen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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