Betrüger verschicken täuschend echte gefälschte Bankschreiben

(Symbolbild)

Betrüger versenden in großer Zahl gefälschte Bankschreiben, die Originalen zum Verwechseln ähnlich sehen. Die Polizei Münster warnt vor der Masche und gibt Tipps, wie Sie sich schützen.

In den gefälschten Schreiben fordert eine vermeintliche Bank ihre Kunden dazu auf, die Online-Banking-Zugangsdaten durch das Scannen eines QR-Codes zu aktualisieren. Wer das nicht tue, heißt es im Schreiben, werde der Bankzugang vollständig deaktiviert.

Nach Bestätigung der Daten folgt ein Anruf eines vermeintlichen Bankmitarbeiters. Auch die Telefonnummer wirkt täuschend echt. Die Person berichtet dem Anrufer von betrügerischen Aktivitäten auf seinem Konto. Um diese zu stoppen, soll eine TAN (Transaktionsnummer) weitergegeben werden.

So schützen Sie sich vor dem Betrug

Überprüfen Sie sorgfältig die angegebenen Daten in verdächtigen Schreiben. Scannen Sie keine unbekannten QR-Codes. Geben Sie niemals eine TAN weiter. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich immer über eine Ihnen bekannte Telefonnummer direkt an Ihre Bank.

Sollten Sie vermuten, dass ein zugesandtes Schreiben Betrug ist, heben Sie den Briefumschlag und den Brief auf und melden Sie den Fall der Polizei.


Wie die Nachbarkreise dastehen

In Münster kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 971 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Steinfurt aus: 912 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 946.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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