In Wittenberg und der Region Coswig beschäftigte sich die Polizei in der Woche vom 8. bis 9. Juli 2026 mit mehreren Betrugsfällen, Diebstählen und Verkehrsvorfällen. Im Mittelpunkt standen unauthentische Online-Transaktionen und ein versuchter Betrug am Telefon.
Eine 83-jährige Wittenbergerin meldete der Polizei am 9. Juli einen Betrugsverdacht: Sie hatte im März unaufgefordert Broschüren einer Firma erhalten und diesen zunächst keine Bedeutung beigemessen. Später erhielt sie eine Rechnung über 300 Euro für ein Abonnement, das sie eigenen Angaben zufolge nie abgeschlossen hat.
Ein Ehepaar aus Coswig an der Anhalt wurde beim Kauf einer Klimaanlage betrogen. Sie bestellten das Gerät am 28. Juni 2026 über eine Internetseite und bezahlten per Kreditkarte. Als die Lieferung bis zum 8. Juli ausblieb und sie Kontakt zur Firma aufnehmen wollten, stellten sie fest, dass sie mit einer gefälschten E-Mail-Adresse kommuniziert und den Zahlungsverkehr abgewickelt hatten. Der Schaden beträgt über 150 Euro.
Eine 70-jährige Coskwigerin zeigte vorbildliches Verhalten bei einem Betrruganruf am 9. Juli gegen 11.45 Uhr. Ein vermeintlicher Polizeibeamter teilte ihr mit, dass es einen Polizeieinsatz in ihrer Straße gegeben habe und ihr Name auf einer Liste möglicher Einbruchsziele stehe. Als der Anrufer fragte, warum sie alleine wohne, reagierte die Frau skeptisch und fragte zurück, warum er das wissen wolle. Der falsche Beamte beendete darauf das Gespräch. Die Dame verständigte die echte Polizei, die darauf überprüfte, dass alles in Ordnung ist.
Im Zeitraum vom 7. bis 8. Juli zwischen 18.15 und 14.30 Uhr stahlen Unbekannte in Bad Schmiedeberg den Akku eines Pedelecs. Der Eigentümer, der sich dort als Kurgast aufhielt, hatte sein Fahrrad auf der Kurpromenade in einem Fahrradständer abgestellt.
Gäste einer touristischen Einrichtung in Bergwitz entdeckten am 8. Juli gegen 12.30 Uhr ein Fahrrad in einem Gebüsch nahe einem Wanderweg. Die Polizeibeamten prüften das Rad und stellten fest, dass es am 29. Juni 2026 in Gräfenhainichen entwendet worden war. Das Fahrrad wurde spurenschonend sichergestellt und an die Kriminalpolizei übergeben. Nach der Spurensicherung wird es an seinen Eigentümer zurückgegeben.
Am 9. Juli um 11.45 Uhr kollidierte eine 56-Jährige beim Rangieren auf einem Parkplatz in Wittenberg in der Straße Am Stadtgraben mit einem geparkten Fahrzeug. Der Halter war nicht vor Ort. Beide Fahrzeuge wurden leicht beschädigt.
An der Kreuzung Karl-Liebknecht-Platz / Dessauer Straße in Wittenberg ereignete sich am 9. Juli gegen 9.40 Uhr ein weiterer Unfall. Eine 19-Jährige wollte mit ihrem Auto nach links in die Dessauer Straße abbiegen, musste aber einer von links kommenden Radfahrerin Vorfahrt gewähren. Um ein sicheres Passieren zu ermöglichen, fuhr sie ein Stück rückwärts und kollidierte dabei mit dem hinter ihrem Fahrzeug stehenden Auto eines 34-Jährigen. Auch hier wurden beide Fahrzeuge beschädigt.
Am 9. Juli um 4.05 Uhr kollisionierte auf der B2 ein Reh mit einem Ford. Der Wagen war aus Richtung Eutzsch in Richtung Kemberg unterwegs, als das Tier etwa 2 Kilometer vor Kemberg von rechts auf die Fahrbahn wechselte. Der Ford wurde beschädigt, das Reh verendete am Ort des Unfalls.
Kurz nach Mitternacht am 9. Juli meldete ein Anwohner aus der Straße der Befreiung in Wittenberg ruhestörenden Lärm durch lautes Kreischen. Die Polizeibeamten ermittelten die verursachende Wohnung. Die Bewohner gaben an, eine Feier zu feiern. Nach einer Ermahnung der Polizei führten sie die Feier mit angemessener Rücksicht auf die nächtliche Ruhe durch.
ität auf der B2: Eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin alarmierte am 9. Juli gegen 6.15 Uhr die Polizei, weil auf der B2 in Höhe der Elbebrücke ein größerer Gegenstand auf der Fahrbahn liege. Die Polizei prüfte dies vor Ort und fand einen defekten Saugroboter auf der Straße. Das Gerät wurde fachgerecht entsorgt.
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