Betrügerinnen geben sich als Handwerkerinnen aus und stehlen Bargeld und Schmuck

(Symbolbild)

In Amern haben zwei Frauen eine Seniorin um Bargeld und Schmuck gebracht. Die Täterinnen gaben sich als Mitarbeiterinnen einer Wohnungsverwaltungsfirma aus und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung an der Straße Geneschen.

Gegen 15 Uhr klingelten die beiden unbekannten Frauen an der Haustür. Sie behaupteten, den Abfluss im Badezimmer kontrollieren zu müssen. Die Seniorin vertraute den Frauen und ließ sie herein. Während eine der Frauen die Hausherrin im Badezimmer beschäftigte, durchsuchte die andere unbemerkt die Wohnung und stahl Bargeld sowie Schmuck.

Die erste Täterin war zwischen 20 und 25 Jahren alt, etwa 160 Zentimeter groß und trug schulterlange dunkle Haare. Sie war in einem T-Shirt und einer blauen Jeanshose gekleidet. Die zweite Frau war zwischen 30 und 35 Jahren alt, 160 bis 165 Zentimeter groß, hatte schulterlange Haare und trug ebenfalls ein T-Shirt und eine blaue Jeans.

Die Polizei warnt vor unangemeldeten Besuchen an der Haustür: Öffnen Sie unbekannten Personen nicht automatisch die Tür und lassen Sie sie nicht ohne Weiteres in Ihre Wohnung. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie die Person vor der Tür warten oder vereinbaren Sie einen neuen Termin, damit Sie eine Vertrauensperson hinzuziehen können. Technische Sicherungen wie eine Türkette helfen ebenfalls, fremde Personen abzuhalten. Hinweisschilder an der Haustür erinnern Sie zusätzlich daran, aufmerksam zu bleiben. Kostenlose Druckvorlagen finden sich auf der Website der Polizei Viersen unter https://redaktion-viersen.polizei.nrw/artikel/informationsschilder-gegen-betrug-einfache-mittel-grosse-wirkung

Betrügerinnen und Betrüger nutzen häufig überzeugendes Auftreten, erfundene Geschichten oder vermeintliche Notlagen, um Vertrauen zu gewinnen und schnell in die Wohnung zu gelangen. Lassen Sie sich an der Haustür nicht unter Druck setzen.

Hinweise zu der Tat nimmt das Kriminalkommissariat 6 der Polizei Viersen unter 02162/377-0 entgegen.


Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 170.651 Betrugsfälle, das sind 946 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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