Betrug auf Kleinanzeigen: 27-Jähriger um 300 Euro gebracht

(Symbolbild)

Ein 27-Jähriger ist am Samstag, 18. Juli 2026, Opfer eines Betrügers geworden, der über die Plattform „Kleinanzeigen“ eine Videospielkonsole zu einem ungewöhnlich niedrigen Preis angeboten hatte. Der Mann aus dem Einzugsbereich der Polizeiinspektion Apolda fiel auf die Masche herein und überwies dem vermeintlichen Verkäufer daraufhin 300 Euro.

Der Käufer stimmte der Bankweisung schnell zu, nachdem er den Anbieter angeschrieben hatte. Dieser hatte sich im Schriftverkehr offenbar seriös und freundlich präsentiert. Doch die bestellte Konsole kam nie an. Als der Geschädigte versuchte, das Geld zurückzufordern, stellte sich heraus, dass eine Rücküberweisung durch sein Bankinstitut nicht möglich war.

Der Grund: Der Täter hatte das Konto bei einer Bank mit geringen Sicherheitsstandards eröffnet und kann daher sehr wahrscheinlich nicht identifiziert werden. Die Polizeiinspektion Apolda ermittelt wegen Betrugs.

Die Beamten nutzen den Fall für eine Warnung: Nutzer von Online-Verkaufsplattformen sollten ausschließlich sichere Bezahlsysteme verwenden. „Lassen Sie sich nicht durch vermeintlich seriösen und freundlichen Schriftverkehr blenden und überreden Sie sich selbst nicht zu risikoreichen Transaktionen“, appelliert die Polizei.

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