Eine Bielefelderin ist Opfer einer raffinierten Betrugsmethode geworden, bei der Kriminelle sich als Hotel und Buchungsportal ausgeben. Am Montag, 27. Juli 2026, erstattete die Frau Anzeige bei der Polizei Bielefeld.
Die Frau hatte über ein bekanntes Online-Vergleichsportal für Reisen und Flüge ein Hotel gebucht. Anfang Juli erhielt sie daraufhin eine Nachricht über einen Messenger-Dienst. Der Absender forderte sie auf, ihre Buchung zu bestätigen – und hängte einen Link an. Die Bielefelderin folgte dem Link und gelangte auf eine Seite, auf der sie ihre Buchung angeblich bestätigen und ihre Kreditkartendaten eingeben musste. Sie gab die sensiblen Daten ein.
Doch damit nicht genug: Am Dienstag, 21. Juli, erhielt sie erneut eine Messenger-Nachricht – diesmal von einem anderen Kontakt. Auch hier wurde sie aufgefordert, ihre Buchung zu bestätigen, auch hier war ein Link beigefügt. Erneut folgerte die Frau dem Link und gab ihre Kreditkartendaten ein.
Der Betrug flog auf, als die Bielefelderin zwei unterschiedliche Abbuchungen von ihrer Kreditkarte entdeckte und misstrauisch wurde. Sie nahm Kontakt zum Hotel auf und fragte beim Online-Vergleichsportal nach. Das Ergebnis war eindeutig: Weder das Hotel noch das Vergleichsportal versenden Nachrichten über Messenger-Dienste. Die Bielefelderin war einem Betrüger aufgesessen – gleich zwei Mal.
Die Polizei warnt vor dieser Masche und rät Reisebuchenden: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie Bestätigungsnachrichten per Messenger erhalten. Prüfen Sie immer sorgfältig, mit wem Sie kommunizieren, bevor Sie persönliche Daten wie Kreditkartennummern weitergeben. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie das Hotel oder das Buchungsportal direkt über die bekannten, offiziellen Kanäle.
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