Betrunkener Autofahrer flieht vor Polizei und leistet Widerstand

(Symbolbild)

Ein 23-jähriger Opel-Fahrer hat in der Nacht auf Freitag in Philippsburg eine Flucht vor der Polizei inszeniert – unter Alkoholeinfluss von etwa 2,2 Promille. Die Fahrt endete auf einem Firmengelände, wo der Mann erheblichen Widerstand leistete und zwei Beamte leicht verletzte.

Der Vorfall begann gegen 03:30 Uhr auf der Landesstraße 602. Der 23-Jährige war von Rußheim in Richtung Huttenheim unterwegs, als er offenbar wegen seiner Alkoholisierung die Verkehrsinsel eines Kreisverkehrs am Ortsausgang Rußheim übersah und direkt auf diese auffuhr. Anschließend rangierte er rückwärts wieder auf die Fahrbahn und streifte dabei ein Verkehrszeichen.

Wenig später kam dem alkoholisierten Fahrer eine alarmierte Streifenbesatzung entgegen. In diesem Moment geriet der 23-Jährige nach links auf die Gegenfahrbahn und touchierte den Streifenwagen am Kotflügel. Statt anzuhalten, ignorierte er alle Anhaltesignale und beschleunigte.

Erst im Bereich der Philippsburger Landstraße verringerte der Mann seine Geschwindigkeit. Dort bog er nach rechts auf ein Firmengelände ab, wo er mit einer Schranke kollidierte und wegen eines Hindernisses zum Stehen kam. Die Flucht war beendet.

Bei der Kontrolle zeigte sich der 23-Jährige völlig unkooperativ. Die Polizisten mussten einfache körperliche Gewalt einsetzen, um ihn aus dem Fahrzeug zu holen. Der Mann leistete erheblichen Widerstand, wodurch zwei Beamte leicht verletzt wurden. Auch der Fahrer selbst erlitt leichte Verletzungen.

Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,2 Promille. Der 23-Jährige muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

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