Ein 39-jähriger ukrainischer Fahrgast hat am 12. Juli 2026 im Regionalexpress von Görlitz nach Dresden für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der Mann konnte bei der Fahrscheinkontrolle kein gültiges Ticket vorweisen und beschimpfte die Zugbegleiterin, als diese eine Nacherhebung mit erhöhtem Fahrpreis ausstellte.
Der Fahrgast beleidigte die Frau mehrfach mit derben Ausdrücken und schlug mit dem Handrücken in Richtung ihres Gesichts – ohne sie allerdings ernsthaft zu treffen. In Bischofswerda musste der Mann um 17:30 Uhr den Zug verlassen. Beamte der Landespolizei kontrollierten ihn vor Ort, bevor eine Bundespolizeistreife den Fall übernahm.
Bei einer Atemalkoholkontrolle registrierten die Beamten einen Wert von 1,89 Promille. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen ein. Da sich der Ukrainer beruhigt hatte und einen kontrollierten Eindruck hinterließ, entließen ihn die Beamten aus der polizeilichen Maßnahme. Ihm wurde jedoch untersagt, den Bahnhof Bischofswerda an diesem Tag noch zu betreten.