In der Nacht zum 5. September 2026 musste die Polizei in der Region Oldenburg gleich zwei Fahrer aus dem Verkehr ziehen – einer war massiv alkoholisiert, der andere unter Drogeneinfluss.
Kurz nach Mitternacht kontrollierten Beamte der Westersteder Polizei auf der Stahlwerkstraße in Apen einen 32-Jährigen, der mit seinem Auto unterwegs war. Ein Alkoholtest ergab 1,81 Promille – deutlich über der erlaubten Grenze. Hinzu kam: Der Mann hatte gar keinen gültigen Führerschein. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt sofort. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Weniger als eine Stunde später, gegen 1.00 Uhr, ereignete sich auf der Halsbeker Hauptstraße in Westerstede ein Verkehrsunfall. Ein 19-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen Wagen, als er eine Rechtskurve durchfuhr. Der Wagen kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte auf einem angrenzenden Grundstück gegen eine Hecke und einen Baum. Der junge Fahrer blieb unverletzt – doch ein Test ergab, dass er unter Drogeneinfluss stand. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Rauschgiftdelikte in Niedersachsen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 15.736 Rauschgiftdelikte, das sind 197 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Niedersachsen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 192 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Rauschgiftdelikte, soweit sie nicht unter einer anderen Schlüsselzahl erfasst sind.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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