Betrunkener Radfahrer, Fahren ohne Führerschein und Brandstiftung: Polizeiwochenende in der Altmarkregion

(Symbolbild)

In der Altmarkregion hat die Polizei in den vergangenen Tagen mit mehreren Verkehrsverstößen und einem mutmaßlichen Brandstiftungsdelikt zu tun gehabt.

Alkoholisiert mit dem Fahrrad gestürzt

Am Freitag, 11. September, etwa um 21:21 Uhr, stieg ein 60-jähriger Deutscher in Gardelegen auf der Sandstraße auf sein Fahrrad. Beim Anfahren verlor er die Kontrolle über das Zweirad, kippte nach links und kollidierte mit einem abgestellten Auto. Der 60-Jährige wurde leicht verletzt und ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht.

Ein Alkoholtest zeigte, dass der Mann 2,54 Promille Alkohol im Blut hatte. Die Polizei ließ ihm eine Blutprobe abnehmen, untersagte die Weiterfahrt und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Ohne Führerschein unterwegs

Am Samstag, 12. September, etwa um 00:46 Uhr, kontrollierten Polizisten in Salzwedel auf der Ernst-Thälmann-Straße einen schwarzen Audi. Der 24-jährige syrische Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und ermittelt nun gegen ihn.

Flucht vor Kontrolle endet mit Sturz

Ebenfalls am Samstag, 12. September, etwa um 19:32 Uhr, bemerkte die Polizei in Gardelegen auf dem Rottweg eine Simson ohne Kennzeichen. Als die Beamten das Kleinkraftrad kontrollieren wollten, gab der 18-jährige deutsche Fahrer Gas und versuchte zu fliehen. Auf einem Feldweg verlor er die Kontrolle und stürzte ab.

Nach eigenen Angaben blieb der 18-Jährige unverletzt. Der Rettungsdienst untersuchte ihn vorsorglich ambulant. Bei der darauffolgenden Kontrolle räumte der junge Mann ein, keinen Führerschein zu haben. Außerdem war das Kleinkraftrad nicht angemeldet. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Strohballen in Brand: Brandstiftung vermutet

Am Sonntag, 13. September, etwa um 05:34 Uhr, wurde ein Brand im Bereich Schernikau bei Arendsee gemeldet. Mehrere Rundstrohballen standen in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit 30 Einsatzkräften an und brachte das Feuer unter Kontrolle. Der Sachschaden liegt im mittleren vierstelligen Bereich. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Ermittler von absichtlichem Anzünden aus.

Die Polizei bittet um Hinweise, die bei der Aufklärung helfen. Zeugen können sich unter der Nummer 03901/848-0 beim Polizeirevier Salzwedel melden.


Brandstiftungen in Sachsen-Anhalt: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 1.190 Brandstiftungen, das sind 56 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Sachsen-Anhalt deutlich schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 25 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Brandstiftung und das Herbeiführen einer Brandgefahr.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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