Bevern: 15-Jähriger rast bei Polizeiflucht mit 180 km/h in Mauer – zwei Mädchen verletzt

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall in Bevern sind in der Nacht zu Dienstag zwei minderjährige Mädchen verletzt worden. Ein 15-Jähriger war nach einer Polizeikontrolle geflüchtet und mit bis zu 180 km/h durch den Ort gerast, bevor er die Kontrolle über das Auto verlor.

Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, wollten Polizisten am Montagabend gegen 23:47 Uhr einen Wagen in Holzminden auf der Allersheimer Straße stoppen. Der Grund: Der Fahrer war zu schnell unterwegs. Der Autofahrer entzog sich jedoch der Kontrolle und setzte seine Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fort. Außerhalb geschlossener Ortschaften erreichte er Geschwindigkeiten von etwa 160 km/h, im Ortsbereich Bevern raste er mit nahezu 180 km/h weiter.

An der Kreuzung Holzmindener Straße / Forster Straße verlor der Autofahrer schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen prallte gegen eine Mauer und wurde anschließend gegen zwei geparkte Fahrzeuge geschleudert.

Der Fahrer sowie ein weiterer männlicher Insasse flüchteten unmittelbar nach dem Unfall zu Fuß in unbekannte Richtung. Vor Ort konnten zwei minderjährige Mädchen angetroffen werden, die sich als Mitfahrerinnen im verunfallten Fahrzeug befunden hatten. Beide wurden zur weiteren medizinischen Versorgung mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Da Verletzungen bei den flüchtigen Personen nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde die Polizeihubschrauberstaffel Niedersachsen zur Unterstützung der Fahndungsmaßnahmen angefordert. Die ersten Ermittlungen zum Unfallverursacher führten zu einem 15-jährigen Jugendlichen aus dem Landkreis Höxter.

Gegen den Jugendlichen wurden diverse Verfahren eingeleitet, unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, fahrlässiger Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Verkehrsunfallflucht.

» Weitere Polizeimeldungen