Zwei junge Bielefelder sind am Dienstagabend mit selbstgebauten Motorrädern unterwegs gewesen – die ursprünglich einmal Fahrräder waren. Polizisten des Verkehrsdienstes bemerkten die beiden gegen 17:20 Uhr in der Straße Am Waldbad und stoppten sie zur Kontrolle.
Auf den ersten Blick sahen die Fahrzeuge wie normale Fahrräder aus. Doch das Fahrverhalten der 18- und 19-Jährigen war verdächtig: Sie traten gar nicht in die Pedale. Statt dessen wurden die Räder von Motoren angetrieben, die die Bielefelder selbst angebracht hatten. An den Fahrrädern fehlten die Tretkurbeln – stattdessen gab es nur noch Fußrasten wie bei echten Motorrädern.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei schaffen die umgebauten Fahrräder mindestens 40 Kilometer pro Stunde. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Ein unabhängiger Gutachter wird die tatsächliche Leistung der Räder ermitteln.
Rechtlich gesehen waren die Umbauten ein großes Problem: Fahrräder mit Motorantrieb gelten als versicherungspflichtige Motorräder. Da die beiden Bielefelder weder eine erforderliche Fahrerlaubnis noch eine Versicherung für ihre Eigenbauten hatten, müssen sie sich jetzt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Im Gespräch mit den Beamten zeigten sich die 18- und 19-Jährigen einsichtig.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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