Blutiger Einbruch in Bad Homburg führt zu Großeinsatz – Mann zerstört Blindenstock

(Symbolbild)

In Bad Homburg kam es am Montagmorgen nach einem Einbruch in die Orangerie zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 6 Uhr wurde die Polizei über eine eingeschlagene Tür des Gebäudes in der Orangeriegasse informiert.

Anhand der Spuren war erkennbar, dass jemand in das Gebäude eingebrochen war, sich dabei jedoch verletzt hatte. Sowohl am Tatort als auch auf der Straße davor fanden sich erhebliche Blutrückstände. Die Polizei folgte der Blutspur bis zu einem Wohnhaus und konnte dort einen 34-jährigen Tatverdächtigen in einer Wohnung festnehmen. Der Mann lehnte eine medizinische Versorgung seiner Verletzungen ab und wurde zur Polizeistation Bad Homburg gebracht.

Aufgrund der sich durch mehrere Straßen ziehenden Spurenlage und des anfangs nicht eindeutig nachvollziehbaren Tatablaufs war die Polizei mit vielen Einsatzkräften vor Ort und sperrte Straßenabschnitte zwischenzeitlich ab.

In einem separaten Vorfall zerstörte am Freitagnachmittag ein Mann mutwillig den Blindenstock einer Frau in Usingen. Gegen 15.15 Uhr befand sich die Frau an der Ausfahrt eines Supermarktparkplatzes am Neuen Marktplatz. Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen ist sie auf die Orientierungshilfe angewiesen.

Als die Frau an einem Mann vorbeiging, trat dieser ihr mutwillig auf den Blindenstock und zerbrach ihn. Anschließend kam es zu einem kurzen Wortgefecht, bis der Mann in ein Auto stieg und davonfuhr. Bei dem Täter handelte es sich um einen etwa 1,70 Meter großen, 50 bis 60 Jahre alten Mann mit südasiatischem Aussehen, der ein grünes T-Shirt trug.

Am Samstagabend bespuckte ein 40-jähriger Mann in Usingen Polizisten. Gegen 17.15 Uhr wurden Polizisten zur Unterstützung zu einem Rettungseinsatz in der Fritz-Born-Straße gerufen. Dort zeigte sich der Mann zunehmend aggressiv, als sich eine Rettungswagenbesatzung um ihn kümmern wollte.

Nach Eintreffen der Polizei spuckte er zwei Polizisten ins Gesicht und trat und schlug nach ihnen, als er daraufhin festgenommen werden sollte. Ersten Erkenntnissen zufolge stand der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er wurde anschließend zwecks weiterer medizinischer Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Auch die Polizisten mussten medizinisch untersucht werden, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

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